Es war ein paar Tage ruhig um mich. Sorry. Möchte euch das Abschlussfestival aber nicht vorenthalten. Ich war so beschäftigt mit Tschö sagen, dass ich keine Ruhe gefunden habe, um ein paar Zeilen zu verfassen.
So viel vorweg: chefboss rockt die Bühne. Was haben wir getanzt! Aber auch die anderen Künstler haben dafür gesorgt, dass der dicke Zeh die ganze Zeit gezuckt hat.

Wie es sich für eine Millerntor Gallery gehört, gab es parallel eine Ausstellung von ugandischen, kenianischen, äthiopischen und deutschen Künstlern. (Ich habe ein Bild für den guten Zweck gekauft, muss jetzt nur noch irgendwie nach Deutschland). Ein Teil des Kaufpreises geht nämlich an den Künstler und ein Teil in Wasserprojekte von Viva con Agua Uganda. Ein bisschen Erinnerung mitnehmen.

Ihr möchtet vielleicht auch wissen, wo die Gedankentanken T-Shirts hingekommen sind?! Das schwarze wurde nach dem Waschen nicht mehr aufgefunden (während unseres Resting Days in Masaka) und die zwei weißen T-Shirts habe ich unserer Cleaning Woman im Hotel in Kampala geschenkt + die Hälfte meines mitgebrachten Kleiderschranks. Sie hat sich wahnsinnig gefreut. Hiermit möchte ich Danke sagen: Danke Gedankentanken, dass ihr mein Sponsor wart und so mitgeholfen habt, die Wasserprojekte umzusetzen. Dass ihr weitere Menschen darauf aufmerksam gemacht habt und dass ihr mir die T-Shirts gegeben habt (ich habe sie sehr gebraucht, sauber waren wir nämlich nicht mehr) 😉

Wir von der Water!Walk Gruppe haben es uns am letzten Abend gemeinsam nicht nehmen lassen, uns die Seele aus dem Arsch zu tanzen. Festival und Aftershow Party waren unser Playground. Und weil wir durch das Zelten nicht gewohnt waren alleine zu schlafen, haben wir wie auf Klassenfahrt natürlich auch Zimmer geteilt. Gerne auch zu viert in einem Doppelzimmer. Und ehrlich, irgendwie brauchten wir das.

Jetzt sind wir gesplittet und einige werde ich wiedersehen. Bei anderen verläuft es sich wahrscheinlich auch – wie das im Leben so ist. Man nimmt von jeder Reise ein paar Leute mit und teilt fantastische Erinnerungen. Die Leute, die ich mitnehme, werde ich hoffentlich wirklich wiedersehen! Mit den ugandischen Jungs wird es schwieriger, aber zum Glück leben wir in einer online getriebenen Welt. Sie vernetzt uns und darüber bin ich immens froh.

So viel von mir.

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